Rundfunk in Österreich: Von der Etablierung des Radios

Beitragsbild Rundfunk in Österreich

Ein Monopol entsteht: Czeija, Seipel und die Konzession

Die treibende Kraft hinter dem österreichischen Rundfunk war der Wiener Jurist Oskar Czeija (1887–1958). Er hatte sich nach dem Ersten Weltkrieg der drahtlosen Telegrafie zugewandt und reichte bereits am 13. September 1921 ein Ansuchen um eine Rundfunkkonzession ein. Es folgten fast drei Jahre schwieriger Verhandlungen über Finanzierung und politische Kontrolle. Rückendeckung erhielt Czeijas Konsortium von Bundeskanzler Ignaz Seipel.

Im Februar 1924 fiel die Entscheidung: Von zwölf Bewerbern erhielt die Gruppe um den Unternehmer Eduard Schrack und Czeija das ausschließliche Recht zur „Durchführung des Rundspruches und des drahtlosen Telegraphie- und Telephonieverkehres in Österreich“. Das Konzept eines staatlich lizenzierten Monopolrundfunks geht maßgeblich auf Czeija zurück. Formal war die RAVAG eine Aktiengesellschaft, tatsächlich aber eng an die öffentliche Hand gebunden: Zu den Aktionären zählten das Handelsministerium, die Gemeinde Wien und regierungsnahe Banken. Am 30. September 1924 wurde die Gesellschaft auf ihrer konstituierenden Generalversammlung formell errichtet, Czeija wurde Generaldirektor.

Ein inoffizieller Vorläufer musste dafür weichen: Der Versuchssender „Radio Hekaphon“, faktisch ein Piratensender, stellte am 29. August 1924 den Betrieb ein. Bemerkenswert ist, was das neue Radio nicht durfte. Aktuelle politische Berichterstattung war zunächst untersagt – aus Rücksicht auf die Zeitungsverleger und um das Medium aus dem Parteienstreit herauszuhalten. Diese Linie wurde zeitgenössisch „Neutralismus“ genannt. Das Programm setzte stattdessen auf Musik, Literatur, Vorträge und Bildung. Die monatliche Gebühr betrug zwei Schilling; eine Empfangslizenz war beim Postamt zu lösen, erst danach durfte man offiziell ein Gerät betreiben.

Stubenring, Rosenhügel, Bisamberg: der technische Ausbau

Die Anfänge waren bescheiden. Der erste Sender am Stubenring leistete 0,35 Kilowatt, im Winter 1924/25 wurde die Leistung auf 0,7 Kilowatt verdoppelt. Die Reichweite genügte kaum für Wien und Umgebung. Dennoch wuchs die Hörerschaft rasant: Ende Oktober 1924 waren 30.000 Teilnehmer gemeldet, Anfang Jänner 1925 bereits 100.000.

Am 30. Jänner 1926 ging auf dem Rosenhügel im Südwesten Wiens ein 7-Kilowatt-Sender von Telefunken in Betrieb, 1928 wurde er auf rund 15 Kilowatt verstärkt. Parallel entstanden sogenannte Zwischensender in den Landeshauptstädten: Graz (März 1925), Klagenfurt und Innsbruck (1927), Linz (1928) und Salzburg (1930). Ein Fernkabel von Wien nach Linz, Salzburg und Innsbruck, 1928 fertiggestellt, versorgte sie mit dem Wiener Programm. Vorarlberg musste bis 1933/34 warten, weil erst das Kabel bis zum Bodensee verlängert und eine höhere Sendeleistung verfügbar sein musste.

Der entscheidende Schritt folgte am 28. Mai 1933: Der Großsender Bisamberg nördlich von Wien nahm mit 100 Kilowatt den Betrieb auf. Der Standort war nach monatelangen Feldstärkemessungen gewählt worden. Die erhöhte Lage erlaubte es, die westlich vorgelagerte Hügelkette zu überstrahlen und das Tullnerfeld sowie das Alpenvorland zu erreichen, was dem Rosenhügel nur eingeschränkt gelungen war. Die Anlage bestand aus einem rund 130 Meter hohen Sendemast und einem Reflektormast; ihr Signal reichte weit über die Landesgrenzen hinaus.

Balkendiagramm der gemeldeten Rundfunkteilnehmer in Österreich von 1924 bis 1945

Rundfunk in Zahlen

2 Schilling – monatliche Rundfunkgebühr ab 1924

0,35 kW – Leistung des ersten Senders am Stubenring (1924)

100 kW – Leistung des Großsenders Bisamberg (1933)

500.000 – gemeldete Teilnehmer im November 1933

113 – Sender, die im November 1931 ein von der RAVAG organisiertes „Europäisches Konzert“ unter Franz Lehár übernahmen

110.312 – ausgefüllte Fragebögen der RAVAG-Hörerbefragung 1931/32

700.000 – angemeldete Teilnehmer Ende 1945, davon fast 60 Prozent in der sowjetischen Zone

Was die Hörer wollten: die RAVAG-Studie von Paul Lazarsfeld

Das frühe Programm war stark volksbildnerisch geprägt. Zu seinen Institutionen gehörte die Radio-Volkshochschule, eine Reihe systematischer Vorträge über „die verschiedensten Gebiete menschlichen Wissens und Könnens“, deren Tradition im heutigen Ö1-„Radiokolleg“ fortlebt. Ab 1925 kamen Opernübertragungen aus der Staatsoper und von den Salzburger Festspielen hinzu, ab 1928 regelmäßige Sportreportagen, ab 1929 Bastelkurse für Kinder.

Ob dieses Angebot dem Publikum entsprach, wollte die RAVAG Anfang der 1930er-Jahre genauer wissen. Am 11. November 1931 gab sie Fragebögen aus, die Hörer nach ihren Wünschen zu einzelnen Programmsparten befragten. Die Auswertung übernahmen das Psychologische Institut der Universität Wien und die von Paul F. Lazarsfeld geleitete Wirtschaftspsychologische Forschungsstelle. Im November 1932 wurde das Ergebnis veröffentlicht: 110.312 Hörerinnen und Hörer hatten teilgenommen.

Die Studie gilt heute als einer der Anfänge der empirischen Rundfunkforschung. Lazarsfeld und sein Team verknüpften Merkmale wie Beruf, Alter, Geschlecht und Wohnort mit Programmvorlieben – ein Verfahren, das damals neu war. Dabei trat ein Spannungsverhältnis zutage, das bis heute Debatten über öffentlich-rechtlichen Rundfunk prägt: der volksbildnerische Anspruch der Sender auf der einen, die tatsächlichen Wünsche des Publikums nach leichter Unterhaltung am Abend auf der anderen Seite. Lazarsfeld emigrierte später in die USA, wo er die Massenkommunikationsforschung maßgeblich mitbegründete. Der vollständige Studienbericht wurde erst 1996 aus seinem Nachlass veröffentlicht.

Radio als Machtinstrument: 1933 bis 1938

Mit der Ausschaltung des Parlaments 1933 und der Errichtung des autoritären Ständestaats änderte sich die Rolle der RAVAG grundlegend. Eine formelle Verstaatlichung war dafür nicht nötig, denn die öffentliche Hand kontrollierte die Gesellschaft ohnehin. Ab 1933 stand der Sender, mit politisch gesäubertem Personal, im Dienst der Regierung. Während der Februarkämpfe 1934 verkündete Bundeskanzler Engelbert Dollfuß das Standrecht über das Radio; ab Februar 1934 wurden regelmäßig Meldungen des Bundeskommissärs für Propaganda gesendet. Die erste eigenständige Nachrichtenredaktion war faktisch eine Propagandaabteilung. Das Programm rückte katholische und „vaterländische“ Inhalte in den Vordergrund.

Zugleich wurde der Rundfunk zum Schauplatz des Konflikts mit dem nationalsozialistischen Deutschland. Der Reichssender München strahlte gezielt Propaganda nach Österreich ein; die RAVAG antwortete mit Gegenpropaganda. Am 30. Juni 1934 explodierte im Funkhaus in der Wiener Johannesgasse eine von Nationalsozialisten eingeschleuste Zeitbombe.

Am 25. Juli 1934 folgte der Juliputsch. Während als Bundesheersoldaten verkleidete SS-Männer das Bundeskanzleramt überfielen und Dollfuß tödlich verwundeten, drang eine zweite Gruppe von Putschisten in das RAVAG-Studio ein. Sie erzwang die Falschmeldung, Dollfuß habe die Regierungsgeschäfte an den früheren steirischen Landeshauptmann Anton Rintelen übergeben – das vereinbarte Signal für eine Erhebung in ganz Österreich. Polizisten eroberten das Studio nach einem Schusswechsel zurück; Studios und Verstärkerräume wurden dabei zerstört, das Programm lief am Nachmittag behelfsmäßig über das Linzer Studio weiter. Die Besetzung eines Rundfunkhauses als erster Schritt eines Staatsstreichs sollte in den folgenden Jahrzehnten international zum Muster werden.

In den letzten Jahren des Ständestaats blieb das Radio zentral: 1935 begann der Bau des von Clemens Holzmeister entworfenen Funkhauses in der Argentinierstraße, ab März 1937 waren bezahlte Verlautbarungen zugelassen. Am Abend des 11. März 1938 übertrug die RAVAG die Rücktrittsrede Kurt Schuschniggs, die mit den Worten „Gott schütze Österreich“ endete.

Reichssender Wien: der Rundfunk in der NS-Zeit

Bereits am Morgen des 12. März 1938 meldete sich der Sender mit „Hier ist der deutsch-österreichische Rundfunk“. Czeija wurde als Generaldirektor abgesetzt, die RAVAG liquidiert. Aus Radio Wien wurde der Reichssender Wien, eingegliedert in die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (ab 1939 „Großdeutscher Rundfunk“); die Deutsche Reichspost übernahm am 1. April 1939 die Sendeanlagen. Innsbruck und Salzburg wurden dem Reichssender München, Dornbirn dem Reichssender Stuttgart zugeschlagen. Das Programm wurde nun zentral aus Berlin gesteuert.

Die Umstellung stieß anfangs auf Widerstand der Hörer: Weil der Sender zunächst vor allem Marschmusik und Nachrichten anderer Reichssender übernahm, protestierten viele brieflich und kündigten ihre Teilnehmerschaft. Das Regime lenkte teilweise ein und bot wieder mehr Unterhaltung an – nicht aus Rücksicht, sondern weil ein abgeschaltetes Radio keine Propaganda transportiert.

Mit Kriegsbeginn trat die „Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen“ vom 1. September 1939 in Kraft. Sie verbot das absichtliche Abhören ausländischer Sender und bedrohte es mit Zuchthaus; wer deren Nachrichten verbreitete, riskierte in schweren Fällen die Todesstrafe. Verfahren führten die Sondergerichte, auch in Wien. Das Verbot galt nicht nur für Feindsender wie die BBC, sondern auch für neutrale Sender wie Beromünster. Ergänzend setzte das Regime Störsender ein. Ab März 1944 sendete der Reichssender Wien stündlich Luftlagemeldungen, eingeleitet vom bekannten „Kuckucksruf“.

Das Ende kam im Frühjahr 1945: Am 14. Jänner und 15. Februar wurde das Funkhaus bombardiert, am 6. April lief die letzte Sendung des Reichssenders Wien. Am 13. April sprengten abziehende deutsche Truppen – die meisten Quellen nennen die SS – den Großsender Bisamberg.

Vier Sender, ein Land: die Besatzungszeit 1945–1955

Der Neubeginn setzte noch während der Kämpfe ein. Ab 16. April 1945 wurden die Anlagen provisorisch instand gesetzt, und die sowjetische Besatzungsmacht holte ausgerechnet Oskar Czeija zurück, um den Rundfunk wiederaufzubauen. Ende April 1945 war Radio Wien wieder auf Sendung. Die RAVAG als Aktiengesellschaft existierte zwar nicht mehr, ihr Name wurde aber weiterverwendet. Czeijas Rückkehr währte nur kurz: Im November 1945 veröffentlichte die KPÖ-Zeitung „Volksstimme“ Belege über seine frühere NSDAP-Anwartschaft, er trat zurück. 1949 wurde er rehabilitiert, beim Radio arbeitete er nicht mehr.

Da das Funkhaus in der Argentinierstraße im sowjetischen Sektor lag, blieb Radio Wien unter sowjetischer Zensur; im Volksmund hieß es „Russensender“. Ab Juni 1946 musste es die Propagandasendung „Russische Stunde“ ausstrahlen. Die drei westlichen Mächte bauten eigene Sendergruppen auf:

BesatzungsmachtSendergruppeHauptstandorte
SowjetunionRadio Wien (RAVAG)Wien, Niederösterreich
USARot-Weiß-RotSalzburg, Linz, ab November 1945 auch Wien
GroßbritannienAlpenlandGraz, Klagenfurt, ab 1948 Wien-Schönbrunn
FrankreichSendergruppe WestInnsbruck, Dornbirn

Besonders Rot-Weiß-Rot prägte die Nachkriegskultur. Der Sender übernahm Formate nach amerikanischem Vorbild, die einem an belehrende Programme gewohnten Publikum neu waren, und wurde zum Sprungbrett für Ingeborg Bachmann, Gerhard Bronner oder Jörg Mauthe. Bei der Jugend beliebt war auch der US-Soldatensender Blue Danube Network mit seiner Musik. Der Rundfunk wurde damit zu einem Schauplatz des Kalten Krieges – mit deutlichen Unterschieden: Die französische Zensur fiel milder aus als die sowjetische, die amerikanische und britische Gruppe blieben dagegen bis 1954/55 unter direkter Kontrolle.

Die Rückgabe erfolgte schrittweise. 1952 erhielt die öffentliche Verwaltung des Rundfunks den Namenszusatz „Österreichischer Rundfunk“, im November 1953 beendete die Regierung die sowjetische Zensur. 1954 übergaben die Briten und Franzosen ihre Sender, am 26. Juli 1955 endeten sowohl Rot-Weiß-Rot als auch die „Russische Stunde“.

Es gibt ein Video zu diesem Thema, das die Entwicklung in erzählerischer Form nachzeichnet:

Der lange Weg zum ORF

Mit dem Staatsvertrag war der Rundfunk wieder in österreichischer Hand, aber noch nicht neu geordnet. Parallel begann das Fernsehzeitalter: Ab 1. August 1955 strahlten provisorische Sender in Wien, Graz, Linz und Salzburg dreimal pro Woche rund 30 Minuten Versuchsprogramm aus, gesendet zwischen 17 und 18 Uhr, damit Passanten es in den Schaufenstern der Radiohändler verfolgen konnten. Die erste Livesendung war am 5. November 1955 die Wiedereröffnung der Staatsoper; regelmäßiges Programm gab es ab 1. Jänner 1957.

Rechtlich klärte zunächst der Verfassungsgerichtshof 1954, dass Rundfunk Bundessache ist; das Kompetenzgesetz 1956 unterstellte ihn der Bundesregierung. Im Juli 1957 beschloss der Ministerrat die Gründung der Österreichischen Rundfunk Ges.m.b.H., am 28. Dezember 1957 erhielt sie die Konzession, am 1. Jänner 1958 übernahm sie Hörfunk und Fernsehen aus der öffentlichen Verwaltung. Die RAVAG wurde also nie förmlich aufgelöst, sondern ging in der neuen Gesellschaft auf. Werbung war dabei kein neues Element: Radio Wien betrieb bereits ab 1948 einen Werbefunk, die Fernsehwerbung startete 1959.

Die neue Gesellschaft war stark vom Parteienproporz geprägt: Die Intendanz für den Hörfunk ging an die ÖVP, jene für das Fernsehen an die SPÖ. Erst das Rundfunkvolksbegehren von 1964 und die Rundfunkreform 1967 brachten mehr Unabhängigkeit – seither ist auch das Kürzel „ORF“ gebräuchlich.

Zeitleiste der wichtigsten Stationen des österreichischen Rundfunks von 1921 bis 1958

Unklarheiten

Einige Punkte sind nicht ganz klar zu benennen:

  • Gründungsdatum der RAVAG: Genannt werden Februar 1924 (Konzession), 14. Juli 1924 (Proponentenkomitee) und 30. September 1924 (konstituierende Generalversammlung). Die Daten beschreiben unterschiedliche Schritte desselben Vorgangs.
  • Radio-Volkshochschule: Die meisten Überblicksdarstellungen datieren sie auf 1924. Die RAVAG-eigene Chronik verzeichnet dagegen die „Eröffnung der Radio-Volkshochschule“ erst am 5. Oktober 1925. Möglicherweise liefen Bildungsvorträge schon 1924, die institutionalisierte Reihe aber erst ein Jahr später.
  • Inbetriebnahme des Bisambergs: Fast alle Quellen nennen den 28. Mai 1933; das Wien Geschichte Wiki gibt abweichend den 21. Dezember 1933 an. Der zweite Mast ging erst im Jänner 1934 in Betrieb, was die Abweichung erklären könnte.
  • Wer den Bisamberg sprengte: Überwiegend wird die SS genannt, teils allgemein die Wehrmacht.
  • Seipels Motive: Belegt ist, dass Seipel das Konsortium unterstützte. Welche politischen Ziele er damit verband, ist in den geprüften Quellen nicht dokumentiert.

Weiterlesen: Auch Berlin war nach 1945 unter vier Mächten aufgeteilt, und 1948 wurde daraus eine offene Kraftprobe: Die Sowjetunion sperrte alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin. Wie die Westmächte reagierten, erfahrt ihr im Beitrag Berliner Luftbrücke 1948 nach West-Berlin.

Quellen

  1. Dokumentationsarchiv Funk: Chronik der RAVAG 1924–1934 (zeitgenössische Chronologie, PDF). https://www.dokufunk.org/upload/RAVAG_geschichte.pdf
  2. Desmond Mark (Hg.): Paul Lazarsfelds Wiener RAVAG-Studie 1932. Der Beginn der modernen Rundfunkforschung. Wien/Mühlheim 1996 (Fachbuch). Verlagsinfo: https://www.mdw.ac.at/ims/publikationen/schriftenreihen/schriftenreihe__musik_und_gesellschaft_/paul_lazarsfelds_wiener_ravag_studie_1932/
  3. Haus der Geschichte Österreich: 1924 – Gründung der RAVAG. https://hdgoe.at/ravag · sowie: Sendergruppe Rot-Weiß-Rot. https://hdgoe.at/sendergruppe-rot-weiss-rot
  4. Wien Geschichte Wiki (Stadt Wien): Rundfunk. https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Rundfunk
  5. Österreichische Mediathek: Radio in der Besatzungszeit. https://www.mediathek.at/onlineausstellungen/100-jahre-radio/chronik/radio-in-der-besatzungszeit

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