Inhalt
Eine Katastrophe, über die man erstaunlich wenig sicher weiß
Der Russlandfeldzug von 1812 gilt als Musterbeispiel militärischer Selbstüberschätzung. Erzählt wird er meist als Drama in drei Akten: Aufbruch mit der größten Armee Europas, Sieg bei Borodino, Untergang im russischen Winter. Diese Erzählung stimmt in ihren Umrissen – aber fast jede der bekannten Zahlen ist umstritten, und mehrere der populärsten Erklärungen halten dem Quellenbefund nicht stand.
Dieser Beitrag geht der Zahlenlage nach. Er fragt, wie viele Soldaten tatsächlich marschierten, woran sie starben, welche Rolle der Winter wirklich spielte – und was die Molekularbiologie seit 2001 über den Untergang der Grande Armée herausgefunden hat. Vieles davon ist erst in den letzten zwei Jahrzehnten bekannt geworden.
Über die Memel: Wie groß war die Grande Armée wirklich?
In der Nacht zum 24. Juni 1812 ließ Napoleon bei Kowno – dem heutigen Kaunas – drei Schiffsbrücken über die Memel schlagen. Der Fluss bildete damals die Grenze zwischen dem Herzogtum Warschau und dem russischen Zarenreich. Kowno selbst lag bereits auf russischem Gebiet; die Armee marschierte also vom Westufer aus in feindliches Land.

Die Stärkeangaben gehen weit auseinander, weil verschiedene Autoren Verschiedenes zählen. Nach den wöchentlichen Bestandslisten des Großen Hauptquartiers überschritt am 24. Juni eine Feldarmee von etwas mehr als 420.000 Mann die Grenze. Rechnet man das österreichische Hilfskorps mit 30.000 Mann und die „Großen Parks“ – die Fuhrparks von Artillerie, Train und Pionieren – hinzu, kommt man auf rund 475.000 Mann in erster Linie. Zusammen mit den nachrückenden Truppen der zweiten und dritten Linie umfasste der Russlandfeldzug über 610.000 Mann.
Das Deutsche Historische Museum nennt eine deutlich niedrigere Zahl: Es geht von nur 300.000 bis 350.000 Soldaten aus, die zwischen dem 24. und 26. Juni tatsächlich den Fluss überquerten, bei einer Sollstärke von rund 590.000. Der Unterschied ist keine Schlamperei, sondern eine Definitionsfrage – marschierende Kampftruppen, Sollstärke auf dem Papier und Gesamtaufgebot sind drei verschiedene Größen. Wer eine einzelne Zahl nennt, verschweigt diese Unterscheidung.
Franzosen stellten nicht einmal die Hälfte dieses Heeres. Die Rheinbundstaaten brachten rund 120.000 Soldaten auf, das Herzogtum Warschau 96.000, Preußen 20.000 und Österreich rund 30.000. Es war ein europäisches Heer, das nach Russland zog – und es war eines, dem die Motivation weitgehend fehlte.
900 Kilometer: der Feldzug als Logistikaufgabe
Die Entfernung ist der Kern des Problems. Von Kowno bis Moskau sind es rund 900 Kilometer Luftlinie; die tatsächlichen Marschwege lagen deutlich darüber. Borodino, wo die Entscheidungsschlacht geschlagen wurde, liegt nicht rund 100, sondern knapp 116 Kilometer Luftlinie vor der Stadt.

Napoleon war sich der Schwierigkeiten bewusst. Die verbreitete Erzählung vom „Hineinstolpern in das russische Wagnis“ trifft nicht zu: Er hatte sich mit Literatur über frühere Feldzüge in Osteuropa versorgt, ließ die Wegverhältnisse jenseits der Memel erkunden und legte Magazine in Preußen und Polen an. Der Zeitpunkt des Einmarsches war logistisch gewählt – Ende Juni sollte Getreide auf den Feldern und Futter für die Tiere verfügbar sein.
Es reichte trotzdem nicht. 26 Equipagen-Bataillone mit über 6.000 Wagen hatten zusammen knapp 8.000 Tonnen Transportkapazität – für ein Heer dieser Größe eine Rechnung, die nicht aufgehen konnte. Von den gefüllten Magazinen in Danzig bis Smolensk waren über 900 Kilometer zurückzulegen; ein Transportbataillon brauchte für Hin- und Rückweg mehr als 80 Tage. Die Folge: Als französische Soldaten im Winter verhungerten, standen die Magazine in Litauen und Polen noch voll. Allein in Wilna erbeuteten russische Truppen vier Millionen Portionen Brot und Zwieback.
Besonders unterschätzt wurde der Bedarf der Tiere. Beim Einmarsch führte die Armee fast 200.000 Pferde mit sich – Futterwagen für sie gab es nicht. Schon auf dem Weg nach Wilna blieben rund 10.000 Pferde liegen. Allein in den ersten Tagen verendeten mehr als 20.000. Ohne Zugtiere wurden später Kanonen und Munitionswagen zurückgelassen, und ein großer Teil der Kavallerie musste zu Fuß gehen.
Auch die Verluste an Menschen setzten lange vor der ersten Schlacht ein. Nach zwei Wochen hatte die Armee bereits rund 135.000 Mann verloren, ohne dass es zu größeren Kampfhandlungen gekommen war. Allein durch Desertion verlor sie in den ersten sechs Wochen etwa 50.000 Soldaten.
Der Mythos der „verbrannten Erde“
Zur Standarderzählung des Russlandfeldzugs gehört, dass sich die russische Armee planmäßig zurückzog und dabei systematisch Dörfer und Vorräte niederbrannte. Die Forschung sieht das differenzierter – und Carl von Clausewitz, der den Feldzug im russischen Stab miterlebte, bestritt beides.
Für den Rückzug galt nach seiner Darstellung: „Der Krieg hat sich so gemacht.“ Entsprechende Überlegungen gab es, eine ausgearbeitete Strategie nicht. Die russischen Armeen waren über eine breite Front verteilt und der Grande Armée zahlenmäßig weit unterlegen; die 1. Westarmee unter Barclay de Tolly zählte etwa 118.000 Mann, die 2. Westarmee unter Bagration 35.000. Ein Rückzug war schlicht die einzige Option.
Für die verbrannte Erde gilt Ähnliches. Bis Smolensk gibt es keine Berichte über größere Brände. Wilna, Minsk und Witebsk fielen weitgehend unversehrt in französische Hände, ebenso kurz vor Moskau die Stadt Moschaisk. Die russische Armee verbrannte eigene Vorräte, die sie nicht mitnehmen konnte – nicht die Häuser und Vorräte der Zivilbevölkerung. Auch Smolensk wurde nicht, wie oft behauptet, von den Russen angezündet: Die Stadt geriet durch Artilleriebeschuss in Brand, Soldaten beider Seiten legten während der Kämpfe Feuer, und Barclay de Tolly ließ die Lagerhäuser verbrennen. Da Smolensk zu großen Teilen aus Holzhäusern bestand, genügte das.
Wie sich der Vormarsch für die beteiligten Soldaten anfühlte und wie der Feldzug Etappe für Etappe verlief, zeigt unser Video zum Thema; der folgende Text konzentriert sich weiter auf die Zahlen und den Forschungsstand.
Erst nach Smolensk häufen sich Berichte über brennende Dörfer – und dabei lässt sich nicht ausschließen, dass ein Teil der Brände auf die französische Armee selbst zurückgeht. Es existieren Berichte über Soldaten, die Häuser plünderten, die folglich noch intakt gewesen sein müssen.
Borodino: was die Verlustzahlen bedeuten
Am 7. September 1812 standen sich bei Borodino rund 130.000 Soldaten Napoleons und je nach Quelle 125.000 bis 150.000 Russen gegenüber. Die Grande Armée verlor 30.000 bis 35.000 Mann, die russische Armee 45.000 bis 50.000.
Diese Zahlen werden häufig als „Tote“ zitiert. Das ist falsch und verzerrt das Bild erheblich: Es handelt sich um Gesamtverluste, also Gefallene, Verwundete, Vermisste und Gefangene zusammen. Die Zahl der Toten lag deutlich darunter – furchtbar genug blieb der Tag, den die Forschung zu den grauenvollsten Gemetzeln der Kriegsgeschichte zählt. Ein Hinweis auf die Nachwirkungen: Im Frühjahr 1813 wurden entlang des Rückzugswegs mehr als 240.000 Leichen verbrannt oder in Massengräbern beigesetzt, darunter die Toten von Borodino, die nach der Schlacht liegen geblieben waren. Dazu kamen 130.000 Pferdekadaver.
Kutusow, der den Oberbefehl am 20. August übernommen hatte, war 67 Jahre alt. Das oft kolportierte Bild vom halbblinden Feldherrn mit Augenklappe geht auf spätere Darstellungen zurück; er war zweimal am Kopf verwundet worden, führte die Armee aber sehend. Sein Hauptquartier lag bei Gorki, von wo aus er den Kampf kaum verfolgen konnte.
Moskau in Zahlen
Marschall Murat rückte am Nachmittag des 14. September in Moskau ein. Am Abend brachen die ersten Brände aus – möglicherweise verursacht durch betrunkene französische Soldaten. Sie waren am nächsten Morgen weitgehend unter Kontrolle. In der folgenden Nacht entstanden an vielen Stellen neue Feuer, und ein Sturm am 16. September ließ sie außer Kontrolle geraten.
Die Bilanz ist ungewöhnlich gut dokumentiert: Von 9.158 Häusern wurden 6.532 zerstört, von 290 Kirchen 127 beschädigt. Gezählt wurden 11.959 Tote und 12.456 Pferdekadaver. Das entspricht den häufig genannten zwei Dritteln bis drei Vierteln der Stadt. Wer die Feuer legte, ist bis heute nicht abschließend geklärt; Napoleon machte Gouverneur Rostoptschin verantwortlich, dessen Anweisung immerhin die Feuerspritzen der Stadt entfernen oder zerstören ließ.
Militärisch war der Brand weniger entscheidend, als es die Erzählung nahelegt. Erhebliche Vorräte blieben vorhanden, und während des Aufenthalts stieß eine Reihe von Nachzüglern zur Armee. Verheerender wirkten Disziplinlosigkeit, unkontrollierte Plünderungen und die in Moskau vorgefundenen Spirituosen.
Was die Zähne von Vilnius verraten
Der wichtigste Erkenntnisgewinn der letzten Jahrzehnte kam nicht aus dem Archiv, sondern aus einer Baugrube. Im Herbst 2001 stießen Bauarbeiter im Stadtteil Šiaurės miestelis in Vilnius auf ein Massengrab mit mehreren tausend sorgfältig aufgeschichteten Skeletten. Erste Vermutungen gingen von Opfern des Zweiten Weltkriegs aus. Medaillen, Knöpfe, Münzen und Stoffreste wiesen die Toten dann als Soldaten der Grande Armée aus – Angehörige von rund 40 verschiedenen Regimentern.
Ein französisch-litauisches Team um Didier Raoult untersuchte das Material. In der Erde fanden sich Körpersegmente von fünf Kleiderläusen; drei enthielten DNA von Bartonella quintana, dem Erreger des Wolhynischen Fiebers, das später im Ersten Weltkrieg zum Massenphänomen wurde. In der Zahnpulpa von 35 Soldaten wies das Team bei sieben denselben Erreger nach und bei drei weiteren Rickettsia prowazekii – den Erreger des Fleckfiebers. Es war der erste naturwissenschaftlich belastbare Beleg dafür, dass läusebedingte Infektionen zum Massensterben beitrugen.
Im Oktober 2025 legte ein Team um Nicolás Rascovan nach. Mit moderner Hochdurchsatz-Sequenzierung untersuchten die Forschenden die Zähne von 13 Soldaten aus demselben Grab und fanden zwei bislang unentdeckte Erreger: Salmonella enterica Paratyphi C, Auslöser des Paratyphus, und Borrelia recurrentis, Erreger des Läuse-Rückfallfiebers. Fleckfieber und Wolhynisches Fieber wies dieses Team nicht nach – was den älteren Befund nicht widerlegt, sondern ergänzt. Das Fazit der Studie, erschienen in Current Biology: Es war eine Kombination aus Erschöpfung, Kälte und mehreren gleichzeitig grassierenden Infektionen.
Damit verschiebt sich die Erklärung des Untergangs merklich. Der im Video genannte Ruhr-Befund stimmt für die ersten Wochen, in denen verschmutztes Wasser aus Flüssen und Sümpfen getrunken wurde. Für den Rückzug aber waren Läuse der entscheidende Vektor: Wer erschöpft zusammenbrach, dessen Kleidung übernahm ein anderer – und mit ihr die Läuse.
Der „General Winter“ kam spät
Auch die Rolle des Winters lässt sich präziser fassen, als es die Legende erlaubt. Die Schneefälle begannen am 6. November, also nach mehr als vier Monaten Feldzug. Eine Auswertung der französischen Offiziersverlustlisten durch den Historiker Aristide Martinien ergab, dass für den Monat November fast 90 Prozent der Verluste zeitlich und räumlich auf Kampfhandlungen zurückgehen – nicht auf die Kälte.
Die extremen Temperaturen kamen erst nach dem Beresina-Übergang. Am 6. Dezember wurden minus 37 Grad gemessen, in Wilna zwischen dem 7. und 9. Dezember bis zu minus 39 Grad. Zu diesem Zeitpunkt war die Armee bereits zerstört. Die Kälte tötete die Reste – sie verursachte die Niederlage nicht.
Bemerkenswert ist auch: Die russischen Soldaten kämpften unter denselben Wetterbedingungen. Der Unterschied lag in der Vorbereitung. Es fehlte an warmer Kleidung, und die Pferde waren falsch beschlagen; lediglich die polnische und die preußische Kavallerie hatten ihre Tiere scharf beschlagen und waren auf Winterbedingungen eingestellt.
Wie viele kamen zurück?
Auf diese Frage gibt es keine belastbare Antwort, sondern eine Spannweite – und sie ist groß.

Clausewitz schrieb unmittelbar nach dem Krieg, von 610.000 Soldaten hätten nur 23.000 das Westufer der Weichsel erreicht. Der sowjetische Historiker Jewgeni Tarle kam auf etwa 30.000 Rückkehrer über die Memel. Die ostdeutschen Militärhistoriker Heinz Helmert und Hansjürgen Usczeck gingen dagegen von insgesamt 81.000 Rückkehrern und Versprengten aus. Die verbreitete Angabe von „etwa 80.000“ ist also eine von mehreren Schätzungen, nicht der gesicherte Wert.
Die Abweichungen haben nachvollziehbare Gründe. Westliche Historiker betrachten den Krieg mit dem Überschreiten der Memel Mitte Dezember als beendet; in Russland hat der „Vaterländische Krieg“ einen anderen Zeitrahmen. Manche Zählungen erfassen nur noch waffenfähige Einheiten, andere alle Überlebenden. Murat meldete Napoleon Ende Dezember 4.300 einsatzfähige Franzosen und 850 Mann Hilfstruppen – das betrifft die Kerntruppe, nicht die Gesamtzahl.
Aussagekräftiger sind die Einzelkontingente. Von 30.000 Bayern überlebten rund 5.000; am 13. Dezember traten 68 kampffähige Soldaten an. Von über 27.000 Westfalen kehrten 800 zurück, von 15.800 Württembergern 387. Die badische Division, anfangs etwa 7.000 Mann, bestand am 30. Dezember aus 40 kampffähigen und 100 kranken Soldaten. Von 2.000 Mecklenburgern kamen 59 zurück.
Rund 100.000 Soldaten gerieten in Gefangenschaft; viele starben dort. Die russischen Verluste betrugen etwa 210.000 Mann. Die häufig genannte „eine Million Menschenleben“ bezieht sich auf etwas anderes: Eine Volkszählung ergab 1816 einen Bevölkerungsrückgang in Russland um eine Million – Kriegstote, Seuchenopfer und Geburtenausfall zusammengenommen, nicht die Gefallenen des Feldzugs.
Nach 1812: eine Korrektur zum Schluss
Die Konvention von Tauroggen vom 30. Dezember 1812, mit der General Yorck sein Korps für neutral erklärte, markiert den Beginn der Abkehr der deutschen Staaten von Napoleon. Sein preußisches Korps zählte zu diesem Zeitpunkt noch 15.000 von ursprünglich 20.000 Mann.
Napoleon stellte tatsächlich eine neue Armee auf – aber nicht mit 300.000 Mann im Frühjahr. Bei Lützen versammelte er Ende April 1813 rund 144.000 Soldaten und gewann damit am 2. Mai gegen ein Heer von etwa 93.500 Mann; kurz darauf siegte er auch bei Bautzen. Erst in der Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 unterlag er – bei knapp 500.000 beteiligten Soldaten und 80.000 bis 126.000 Gefallenen die größte Schlacht der bisherigen Kriegsgeschichte. Sie war in absoluten Zahlen verlustreicher als Borodino, dauerte allerdings vier Tage statt einen.
Warum 1812 zum Lehrstück der Datenvisualisierung wurde
Ein Nachspiel eigener Art: 1869, im Alter von 88 Jahren, zeichnete der französische Bauingenieur Charles Joseph Minard die „Carte figurative des pertes successives en hommes de l’Armée Française dans la campagne de Russie 1812–1813“. Die Breite eines Bandes zeigt die Truppenstärke – ein Millimeter entspricht 10.000 Mann –, die Farbe unterscheidet Vormarsch und Rückzug, darunter läuft eine Temperaturkurve in Grad Réaumur (minus 30 °Réaumur entsprechen minus 37,5 °Celsius).
Minard begann bei Kowno mit 422.000 Mann. Er stützte sich auf Thiers, Ségur, Fezensac, Chambray und das unveröffentlichte Tagebuch eines Armeeapothekers. In einer einzigen zweidimensionalen Grafik verband er sechs Variablen: Truppenstärke, geografische Lage, Marschrichtung, Zeit, Temperatur und die Abspaltung einzelner Korps. Napoleon selbst erwähnte er nicht – sein Interesse galt den Soldaten.
Edward Tufte nannte die Grafik 1983 „vermutlich die beste Infografik aller Zeiten“. Dass ausgerechnet dieser Feldzug zum Gründungsdokument der modernen Datenvisualisierung wurde, passt: Er ist ein Ereignis, das sich in Erzählungen leicht verzerren, in Zahlen aber nur schwer beschönigen lässt.
Weiterlesen: Russland war der Anfang vom Ende: Drei Jahre später, am 18. Juni 1815, verlor Napoleon bei Waterloo die letzte Schlacht seines Lebens. Warum, erfahrt ihr im Beitrag Warum Napoleon 1815 bei Waterloo verlor.
Quellen
- Rémi Barbieri, Nicolás Rascovan u. a.: Paratyphoid fever and relapsing fever in 1812 Napoleon’s devastated army, in: Current Biology, Oktober 2025. Zusammenfassung: Smithsonian Magazine
- Didier Raoult, Olivier Dutour, Rimantas Jankauskas u. a.: Evidence for Louse-Transmitted Diseases in Soldiers of Napoleon’s Grand Army in Vilnius, in: The Journal of Infectious Diseases 193 (2006), S. 112–120. academic.oup.com
- Deutsches Historisches Museum, LeMO: Napoleons Russlandfeldzug 1812. dhm.de
- Charles Joseph Minard: Carte figurative des pertes successives en hommes de l’Armée Française dans la campagne de Russie 1812–1813, Paris 1869, École nationale des ponts et chaussées. Interaktive Fassung mit Übersetzung der Legende: masswerk.at/minard
- Russlandfeldzug 1812, Wikipedia (mit ausführlichem Quellen- und Literaturapparat, u. a. Clausewitz, Chambray, Riehn, Zamoyski). de.wikipedia.org
- Weiterführende Literatur: Adam Zamoyski, 1812. Napoleons Feldzug in Russland, C. H. Beck, München 2012; Dominic Lieven, Russland gegen Napoleon. Die Schlacht um Europa, Bertelsmann, München 2011.

Schreibe einen Kommentar